Gästebuch Fieberkrämpfe
Dies ist ein Gästebuch von Eltern und für Eltern, deren Kinder Fieberkrämpfe hatten. Ein weiteres Gästebuch (mehr als 3 Krämpfe) ist HIER zu finden. Weiterhin ist zu empfehle:n diese Seite, diese Seite (S. 49-53), und diese Seite. Haltet durch!
Seiten: 1 2 3   (Insgesamt 73 Einträge)

von Nicole aus Drensteinfurt am 26.08.2010 00:29
Ich wollte am Sonntagabend unsere kleine Tochter, 8 Monate alt, um 18:15 Uhr für das Bett fertig machen. Als ich sie von der Couch hoch nahm, merkte ich plötzlich, dass sie anfing zu zittern, wie Schüttelfrost oder so was ähnliches. Sie wirkte total schläfrig und abwesend. Ich bin dann sofort mit ihr nach oben gegangen und habe mein Mann gerufen. Als ich die kleine auf die Wickelkomode gelegt habe, wurde die Situation immer schlimmer. Sie war am ganzen Körper zittrig, ihr Rumpf lief leicht bläulich an. Die Atmung war sehr schnell und Augenlider gingen auf und zu, sie war nicht mehr ansprechbar, die Beinchen und Ärmchen waren kalt, obwohl ihr Nacken sich warm anfühlte. Ich habe sofort die Temperatur gemessen, sie hatte nur 37°C. Also eigentlich kein Fieber, ich hatte auch kurz den Gedanken gehabt, es könnte evtl. ein Fieberkrampf sein, aber aufgrund der Temperatur war der Gedanke auch schnell hinfällig. Ich wusste auch nichts genaues über einen Fieberkrampf, nur von Erzählungen her.
Für mein Mann und mich war das der reinste Horrortripp. Wir haben wirklich gedacht,wenn jetzt bald nichts geschieht, dann stirbt sie!
Meine Schwägerin kam dann "Gott sei Dank" dazu und meinte, wir sollten sofort den RTW rufen! Die Feuerwehr kam vorab, aber die konnten auch nicht viel helfen. Als dann endlich der RTW eintraff war es bereits 18:40 Uhr.
In der Zwischenzeit war das Fieber gestiegen. Sie hatte dann im KH schon bereits 39,9°C. Sie bekam dann ein Zäpfchen und es wurde eine Lumbalpunktion gemacht. Nach 2 Tagen wurden wir entlassen. Gott sei dank ist alles gut verlaufen, obwohl der Fieberkrampf insgesamt 20 Minuten gedauert hat!
Was mir sehr große Angst gemacht hat, dass sie nichts vorher hatte, sie hatte kein Schnupfen und auch keinen Husten. Von 0 auf 100 ist der Fieberkrampf gekommem.
Ich hoffe, dass wir das nie wieder erleben müssen!!!

von Silke Zapf aus Vösendorf, Österreich am 19.08.2010 18:20
Hallo Ihr Lieben,
man hat das Gefühl machtlos zu sein... Wir mussten am Sonntag den ersten Fieberkrampf bei unserem kleinen Ben ( 22 Monate) miterleben. Bis zu diesem Zeitpunkt kannte ich diesen Fieberkrampf nicht. Wir dachten unser Sohn stirbt. Aus dem Tiefschlaf wurde ich um 00.30 Uhr durch ein seltsames Röcheln gerissen. Ich ahnte gleich etwas Schlimmes. Ben lag in seinem Gitterbett, stocksteif, Kopf und Augen nach hinten verdreht und schnappte nach Luft. Ich riss den Kleinen aus dem Bett und versuchte, das er wieder die Atmung findet. Mir ging alles durch den Kopf.... wir dachten unser Kind stirbt. Ich werde diesen Anblick nie vergessen. Rettung war sofort da, die Atmung fand er nach Minuten, die wie Stunden sich anfühlten, wieder. 2 Tage im Krankenhaus, Ärzte klärten uns auf für weitere Anfälle. Psychologische Betreuung inbegriffen. Wir dachten immer, unser Kind ist gesund und dann dieser Anfall....
Man findet für dieses Erlebnis keine Worte.
Wir wünschen allen Eltern viel Kraft und hoffen sehr, das wir auch diese Zeit gut meistern werden....
....Man stirbt ein kleines bißchen mit....

Alles Liebe
Silke, Martin, Leo und Ben

von Edith Hügenberg aus Meinerzhagen am 17.08.2010 23:59
Hallo, ich bin die Oma!
Hatte vor 3Wochen meinen Enkel, 22Monate, übers Wochenende bei mir. Er bekam Fieber, ich mit ihm ca. 11Uhr zum Kinderarzt, der ihn auch kennt, war ja Wochenende und ich wollte einen Notarztbesuch vermeiden. Der Kinderarzt stellte per Abstrich einen Virusinfekt fest, aber ich sollte den Kleinen ruhig fiebern lassen, da ja ein Antibiotikum nicht wirkt und der Organismus selbst Antikörper bilden muß. Wenn er gegen 40 geht, sollte ich ein Zäpfchen geben. Gegen 13.30Uhr also Zäpfchen. Dann hat er 2 Std. geschlafen. Das Fieber schien etwas gesunken, der Kleine war recht munter und fühlte sich nicht mehr so heiß an. Gegen 16.30Uhr wollte ich nochmal nachmessen - aber, ca. 16.20Uhr folgende Situation: Der Kleine ließ Arme und Beine hängen, verdrehte die Augen, machte komische Geräusche beim Atmen, die Lippen wurden blau, dann lag er da wie tot. Ich befürchtete das Schlimmste. Mein Sohn sah dann aber, dass er noch ganz flach atmete. Ich nahm ihn in Seitenlage auf den Arm. Er knirschte mit den Zähne, war völlig weggetreten. Mein Sohn rief den Rettungswagen und Notarzt an. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit, aber es hatte wohl kaum 12 Min gedauert. Die Situation war geprägt von Panik, Angst, Versagen, Tod, Verlust, .....
Den Anblick werde ich nie vergessen!
5 Tage war meine Tochter dann mit Jonas im Krankenhaus, bis er endlich fieberfrei war.
Heute abend, ca. 3 Wochen später, rief mein Schwiegersohn aus der Toscana an. Tochter und Schwiesohn sind dort mit dem Kleinen in Urlaub. Er hat heute wieder einen Anfall am Strand bekommen und ist nun in der Toscana im Krankenhaus. Es schockt mich total, weil die Situation noch so nahe ist. Ich habe solche Angst um unseren kleinen Sonnenschein, obwohl ich weiß, dass es meistens schlimmer aussieht als es ist.
Danke für diese Seite mit den Erfahrungsberichten. Sie hat mir sehr geholfen. Ich kann nur beten, dass Gott allen Eltern und Großeltern, die solche Erfahrungen machen Kraft,Zuversicht und Glauben schenkt.
In diesem Sinne: Gott segne Euch!

von Kathleen aus Mecklenburg Vorpommern am 14.08.2010 20:40
Etwas "beruhigend" solche Erfahrungsberichte zu lesen... unsere Tochter hatten 1 Tag vor ihrem 1. Geburtstag an unserem Hochzeitstag ihren 1. Anfall. Es war einfach nur grausam so tatenlos zusehen zu müssen, wie das eigene Kind immer regungsloser und blau wird. 100 Gäste stehen drum herum und können nichts tun. Jetzt wissen wir, dass man auch wirklich nicht viel tun kann. Ich wünsche mir und allen Eltern nur, dass wir sowas nie wieder erleben müssen und dass man schnell lernt, mit der Angst umzugehen.

von ASTRID MATTHIES aus 99974 Mühlhausen am 05.08.2010 18:18
wir sind heute aus dem krankenhaus entlassen worden. auch unser jüngster 2jahre u 7 monate hatte vor zwei tagen einen fieberkrampf.
ich selber hatte diese als kind u später epilepsie. zum glück alles verwachsen.
aber die ängste die man um seinen schatz hat..... unbeschreiblich! ich hoffe das eeg findet bei ihm keinen herd. ich wünsche uns u allen betroffenen eltern viel kraft u mut es durchzustehen.

von Silke aus Murg am 28.07.2010 21:16
Liebe Mamas und Papas,
nur durch Zufall bin ich auf dieser Seite gelandet. Ich bin ebenfalls eine Mama von 3 Kindern bei denen die Jüngste, heute 5 Jahre alt, bereits sechs FK hatte. Ihr letzter FK ist nun genau auf den Tag ein Jahr her. Ich kann euch da draussen sehr gut verstehen und wünsche niemandem das selbst zu erleben. Mittlerweile weiß ich zwar auf was ich achten muß oder wie ich mich verhalten muß bei einem Krampf aber zwischen Theorie und Praxis liegen nun mal Welten. Uns selbst wünsche ich, daas ich dies nie mehr erleben muß und allen anderen da draussen die so etwas erleben wünsche ich viel Kraft. Wir haben nun noch ein halbes Jahr und dann wird sie 6 Jahre alt. In diesem Alter sollen sich die FK Anfälle ja verwachsen.
Liebe Grüße

von Kerstin aus Bautzen am 11.07.2010 20:16
Hallö ich bin froh diese Seite gefunden zu haben.Meine Tochter 9 Monate hate am 05.07.2010 einen Fieberkrampf bis dahin kannte ich sowas nur aus Erzählungen meine beiden großen Kids 5 und 10 Jahre alt hatten sowas nicht.Bloß gut.
Luisa hatte 2 Tage immer zwischen 38.0 und 39.1 Temperatur also nicht sonderlich hoch.Da ich am besagten Montag aber Mittags schon ein Paracetamol gegeben habe wollte ich um 16 Uhr als die Temperatur bei 39.2 lag lieber noch warten heißt ja maximal aller 6 h ein Zäpfchen.Ich bin mit ihr raus in den Schatten in der Hoffnung das sie schläft.
16,30 Uhr verdrehte mein Baby die Augen und der ganze Körper war schlaff sie fing an zu zittern war blaß und blau - habe totale Panik bekommen gott sei Dank wohnt meine Mutter im Haus sie hat den Notarzt gerufen er kam ca 15 min später (wir wohnen 10 km vom nächsten KH entfernt)kurz bevor er kam hat sie aufgehört zu atmen ich dachte mein Baby stirbt.Der Arzt hab ihr 2 von den Rektolen, Sauerstoff und nen Tropf.Danach waren wir bis Donnerstag im KH.Sie war weder krank noch hatte sie eine Impfe bekommen???EEG und Augenarzt Untersuchungen waren ohne Befund - Bloß gut!
Ich hoffe für die Kinder das ihr Schutzengel immer da ist und wir es rechtzeitig bemerken.Alles Liebe...
Es war der schlimmste Moment in meinem Leben...

von lina am 08.07.2010 12:49
Hallo Ihr Lieben,
wer von Euch kann uns ein Merkblatt aus dem KH zuschicken, was man bei einem Fieberkrampf tun muss. Unser ist verloren gegangen. Wir benötigen eins für den KiGa. Danke!!
unrealwoman@arcor.de

von Carmelina am 05.07.2010 23:43
Hallo an alle,
ich habe soeben diese Homepage gefunden. Ich wurde heute aus dem Krankenhaus zusammen mit meinem Sohn (2Jahre) entlassen, da er zum 2. Mal einen Fieberkramp erlitt. Es war furchtbar. Der 2. Krampf war sogar schlimmer als der erste. Es ist das schlimmste, was ich ja gesehen hatte. In diesem Moment denkt man wirklich das Kind würde im nächsten Moment sterben. Der Kinderarzt meinte, dass Kinder, die zum 1. Mal einen Fieberkrampf erleiden würden, anfälliger wären, noch mehrere zu bekommen. Ich habe jetzt total Angst.

von Carmelina am 05.07.2010 23:37
Ein Fieberkrampf tritt eigentlich bis zum sechsten Lebensjahr auf.

von Britta Wulf aus Berlin am 22.06.2010 18:34
Hallo,
unser Sohn, heute 10 Jahre alt, hat mit 9 Jahren den 16ten Fieberkrampf erlitten. Bis jetzt hatte er noch kein Fieber gehabt um sagen zu können, dass es vorbei ist.....Allen viel Kraft!

Gruß von Familie Wulf aus Berlin

von Ruth aus Schweiz am 22.06.2010 11:41
Weiss jemand, bis in welches alter fieberkrämpfe auftreten?

von Gisela Dürwanger aus Dresden am 17.06.2010 15:13
Hatten heute unseren 3. Fieberkrampf.
Es geht ihr wieder super besser als nach den ersten beiden. Mein Kinderarzt hat mich wieder beruhigt,es wäre nicht schlimm (ihr kennt das ja). Doch für mich ist jedes Mal schrecklich. An alle Mamas die das auch erleben mußten,stark sein,irgendwann ist diese häßliche Zeit vorbei.

von Madlena Roge aus garrel am 10.05.2010 17:10
Hallo alle zusammen,mein sohn hatte sein erste krampf mit 1 jahr,der hatte nacht sehr höhers fieber gekriegt und als ich pampers getausht hab,war der ganz schlab und still,als wir licht anmachten war der steif und seine augen waren ganz oben,das war sreklich anzusehen,zweitemal hatte der mit 1/2 jahr,da hatte er aber nicht so höher fieber,trotzdem bekamm er krampf,seit dem hab ich so viel angst,dass ich nicht mehr nachts rühg schlafen kann,das macht mich fertig,der angst begleitet mich über all,manchmal weiss ich einfach nicht mehr weiter,wie ich mit der angst klar komme. ich freue mich dass ich hier andere eltern gefunden hab,mit wem ich darüber reden kann. ich wünsche euch allen viel kraft

von Heike aus Cottbus am 12.04.2010 16:55
Hallo,
auch wir hatten am 12.03.10 mit unserem kleinem Sohn (13 Monate)den 1. Fieberkrampf erlebt.Er hatte am vormittag gegen 11 Uhr die 4. 6fach Impfung bekommen, gegen abend wurde er ziemlich schwach und müde und hatte ne Temperatur von 38,3 wo wir ihm nix gegeben hatten, da er sonst auch mit hohem Fieber auf Impfungen reagiert hat, bei der MMR sogar mit 41 und beim Abendbrot saß er in seinem Stühlchen und wurde richtig komisch, er war sehr schwach, so daß ich ihm sein kopf gehalten habe, und er schüttelte sich als hätte er Schüttelfrost, dann nahm ich ihn mit auf das Sofa zum kuscheln und er lag auf meinem Bauch bis er plötzlich erschlaffte, ich habe ihn in Arm genommen, da verdrehte er die Augen und verkrampfte ( wie Epelepsie) und seine rechte Gesichtshälfte hing kurzzeitig nach unten, wir waren voller Panik weil wir dachten der kleine stirbt in unsren Armen, es war der reinste Horror, ich habe sofort den Notarzt gerufen, der auch binnen 8 Minuten da war, bis dahin kam er zu sich war jedoch nicht ansprechbar.Wir haben uns sehr hilflos gefühlt, weil wir nicht wußten was wir machen sollen.Dem kleinen geht es wieder gut hat aber immer eine hohe Temperatur, wir waren auch beim EEG und alles okay. Aber die Angst bleibt, das es noch mal passiert.Ich möchte nur noch mal sagen das es wirklich wichtig ist bei einem FK die Ruhe zu bewahren, Notarzt rufen und hinlegen oder stabile Seitenlage und nicht festhalten sondern krampfen lassen, so schwer es auch fällt, da sich die Kinder durch das krampfen auch verletzen können.
Liebe Grüße

von Yvonne aus Nähe Esslingen am 11.03.2010 22:00
Hallo alle miteinander !
Meine Tochter (2 1/2) hatte vor 3 Tagen ihren 2. Fieberkrampf. Ich hatte sie Gott sei Dank bei mir im Bett liegen und habe es gleich gemerkt als sie gezuckt hat, Kopf nach hinten, ganz steif wurde und die Augen nach oben verdreht hat. Wir haben ihr dann gleich eine Rectiole in den Popo gemacht und der Krampf hat nach ca. 20 Sek. gleich nachgelassen. Sie war dann wieder total müde und schlapp. Sind dann ins Krankenhaus und sie wurde untersucht. Sie hatte schon ein paar Tage zuvor eine Erkältung und Magen-Darm Infekt. Das Fieber stieg an diesem Abend auf einmal rasch an und sie bekam nachts den Krampf. Ihren 1. bekam sie mit 19 Monaten, mitten am Tag kippte sie uns auf dem Sofa weg und hatte eigentlich gar nicht so hoch Fieber. Der ging etwas länger, ca. 2-3 Min. und sie war dann auch zum Schluß ganz weg und blau bevor sie wieder zu sich kam. Da hatten wir den Notarzt gerufen und waren dann auch 2 Tage im Krankenhaus. Hier hatte sie das 3-Tage-Fieber, stellte sich nachher heraus. Ich hatte selber mit 15 Monaten einen Fieberkrampf und hoffte so sehr das meine Kinder nie einen bekommen. Mein Sohn ist jetzt 6 Jahre und fiebert auch immer sehr hoch, hatte aber zum Glück nie einen. Es ist ja wirklich nix schlimmes (das sie vor 30 Jahren bei mir noch nicht wussten, darum war der 1. bei meiner Tochter so furchtbar für uns)aber es sieht halt so schlimm aus, es friert mich wenn ich nur dran denke und könnte auch schon wieder losheulen. Sie hatte bei beiden Fieberkrämpfen ein paar Stunden zuvor erbrochen und ich bei meinem auch, sagte meine Mutter. Kann das nochmal jemand berichten ? Ich denke auch viele Eltern merken es nachts auch vielleicht gar nicht das ihre Kinder einen Fieberkrampf hatten. Sie kommen ja Gott sei Dank immer von selber wieder zurück. Ich wünsche allen Eltern da draußen mit Fieberkrampf-Kindern viel, viel Kraft, das es nicht noch mal vorkommt und falls doch, dann immer alles gut ausgeht !!!!!!!!!!!

von Yvonne P. aus Berlin am 07.03.2010 23:25
Hallo!!!
Ich habe drei Kinder die alle Fieberkräpfe bekommen haben. Mein ältester 6.Jahre bekam mit 1 1/2 Jahren sein ersten und letzten Fieberkrampf, mein anderer Sohn 5. Jahre hatte erst vor einer Woche seinen ersten fieberkrampf der 5 min dauerte und dann folgten innerhalb der nächsten 24 stunden noch 3 hinterher und meine Tochter 4 jahre hatte auch bereits schon 3 fieberkräpfe, den ersten bekam sie mit 6 monaten und die den 2 und 3. fieberkrampf auch an einem Tag mit 2 jahren. Also kann man das nie so wirklich glauben was die Ärzte sagen das es nur einmalig ist.

Ich habe es hintermir damit ich weiß das es nicht stimmen kann, was viele Ärzte sagen.

von Micha aus Leipzig am 06.03.2010 22:56
Hallo Zusammen,
stolpere heute nach meiner ersten Erfahrung über diese Seite. Es beruhigt mich ein wenig zu lesen, dass der Notarzt in seiner gelassenen Beurteilung der Lage wohl doch ziemlich richtig liegt.
Nachdem unsere Tochter, 1,5 Jahre, heute noch super Mittag gegessen hat(macht sie sonst gar nicht, sobald es ihr nicht so gut geht) wurde sie von Minute zu Minute unleidlicher. 10 Minuten später haben wir Fieber gemessen und es war bei 40. Urplötzlich wurde sie ganz steif und fing an die Augen zu verdrehen, lief unten aus und atmete nicht mehr richtig. In totaler Panik haben wir den Notarzt gerufen und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis Der endlich da war, da war der Anfall allerdings gerade beendet. Habe dann mal auf die Uhr geschaut und im Handy auf die Anrufzeit beim Notruf und es waren 20 min, in denen Mama und ich glaubten, die Kleine würde in unseren Armen sterben. Jetzt sind Mama und die Kleine im Krankenhaus zur Beobachtung. Scheint auch alles nur ein "harmloser" Fieberkrampf gewesen zu sein. Wobei das Wort "harmlos" hier völlig daneben ist. Wir haben übrigens noch 2 Mädchen 6 und 12 Jahre, die hatten so etwas gar nicht.Aber, ein Blick auf die ganzen Meldungen hier hilft mir jetz doch ein wenig, die immer noch präsente Panik abzubauen und lässt mich auf ein einmaliges Erlebnis dieser Art hoffen. Danke!

von Nadja aus Scheinfeld am 19.02.2010 20:26
HAllo.... ich kann euch auch einiges über Fieberkrampf erzählen habe ihn schon vier mal durchgemacht der letzte war am freitag vor einer Woche.... Mein Sohn Fabian 6 Jahre hatte diesmal eigentlich nicht wirklich fieber 38,1 normal fiebert er stärker als er wieder krampfte und nicht ansprechbar war auch das Diazepam hat nicht angesprochen der Krampf dauerte dieses Mal 3-4 Minuten...holten wir den Notarzt der stellte zuerst einen kruppanfall fest obwohl er nicht wirklich hustete dann fuhr er mit uns ins Kinderkrankenhaus nach Fürth da stellten sie dann die Lungenentzündung immer noch ohne Husten.... beim EEG kam auch nichts raus das ist das was ich eigentlich nicht verstehe warum suchen sie nicht nach Ursachen.... im MAI müssen wir zum nachmittag SchlafEEG was bringt das auch nichts anderes wie die bisherigen... Es ist schwierig immer wenn er fiebert hab ich Angst das er wieder so einen Anfall bekommt eigentlich sind wir aus dem alter schon raus es hat doch geheissen bis zu 6 Jahren.... naja wir haben ja alle notfall medikamente zu Hause da können wir wenigsten schnell handeln immer....

von Olga Argentiero aus Lemgo am 16.02.2010 21:15
am Mittwoch (10.02.10)meine Tochter 13,5 Monaten hatte ihre erste und hoffentlich das letzte Fieberkrampf dürch gemacht.Es hat mit Fieber und Dürchfall angefangen noch einen Tag früher,wir haben das Fieber gesenkt und das Kind one Fieber ruhig am nechsten Morgen zum Kindergarten gebracht.Wann ich sie um 15,30 von Kita abgeholt hatte Sie wieder 38,6 Fieber. Sie hat gezietert am ganzen Körper und war eiskalt,aber immer noch nicht bewustlos.Ich habe das Krankenhaus angerufen und die Ärztin hat mir geraten Fieberzäpfchen zu geben und hat gesagt das alles in Ordnung ist,nach ca 4-5 minuten hat sie aufgehört zu Zietern und um 16.30 eingeschlafen.Sie war um 20 Uhr wieder Wach und wieder am Zietern ich habe sie Fieber Saft gegeben und sie dann ganz ruhig geworden.Ich habe Sie auf Arm gehalten und gewartet das sie einschläft.Plötzlich ist sie ganz steif geworden.sie hat hicht mehr geatmet,war Blau im Gesicht,Körper ganz Kalt, Augen auf, aber sie hat steif nach vorne gegukt und auf mich nicht reagirt.Es kann mann Verückt werden wenn mann ein "totes" Kind in Arm hält.Ich habe sie geschuttelt,geklopft auf Brust und Rücken,angeschrien aber sie hat nicht reagirt.Ich könnte keine 112 mir merken und habe Freundin angerufen ,ob sie für uns den Notarzt ruft an.Wann der Arzt war da ist sie schon zu sich gekommen,Gott sei Dank...

von Svenja aus Kiel am 13.02.2010 22:22
Hallo,

meine Tochter ist jetzt fast fünf Jahre alt und hatte vor drei Wochen ihren fünften "Anfall". Der Krampf ist dank der Diazepam Gabe immer schnell vorbei, trotzdem ist es für uns alle jedesmal wieder ein totaler Schock sie so zu sehen.

Der Neurologe sagt, man kann nicht mehr von Fieberkrämpfen sprechen, da sich die Krämpfe immer bemerkbar machen. Entweder schmatzt sie vorher eine ganze zeit extrem, oder sie sieht komische Dinge auf der Couch die ich wegmachen soll, oder sie hat eine extrem verkrampfte Hand.
Das MRT war zum glück unauffällig und auch das EEG, oder Schlafentzugs-EEG waren soweit immer in ordnung.

Nun rät der Kinderneurologe uns dazu sie medikamentös einzustellen, da sie eigentlich aus dem Alter der Fieberkrämpfe raus ist und die Krämpfe sich vorher ankündigen.

Das ist eine ganz schön schwere Entscheidung...

von julia aus Rosche am 10.02.2010 09:22
Meine Tochter(2 1/2) hatte letzten mittwoch einen Fieberkrampf. Schrecklich!!
Wir waren beim arzt weil sie in der nacht davor 39 fieber hatte und sich übergeben hatte, morgens war das fieber weg, aber sie klagte über bauchschmerzen, also bin ich mit ihr zum arzt gefahren, der arzt stellte fest das sie eine erkältung hat, dadurch das fieber. Verschrieb mir medikamente, wir gingen noch zur apotheke und dann setzten wir uns ins auto. Beim arzt und in der apotheke war sie top fit, und unterhilet alle anwesenden. Also machten wir uns auf den weg nachhause, ca. nach 3 Kilometer schaute ich in Rückspiegel und sah das sie den Kopf nach hinten hatte, komisch zuckte und ich ekam keine antwort. ich hielt sofort an, nahm sie aus dem auto, ich dachte sie hätte sich verschluckt, klopfte ihr auf den rücken, aber sie lag wie tod auf dem arm, keine reaktion auf irgend etwas. ich setzte sie auf den Bei fahrer sitz, sie sackte zusammen, ich bin dann recht zügig zurück zum arzt gefahren, bin aus dem auto gestürmt,mein kind auf den arm und rein zum arzt, die haben mir das kind gleich abgenommen, in ein zimmer und ich sollte nicht zu ihr, nach 5 Minuten hörte ich sie kurz auf schreien. ALs ich zu ihr durfte, lag sie da ganz abwesend, gar nicht ansprechbar. es kahm auch sofort ein krankenwagen und wir sind ins krankenhaus.
ich dachte sie wäre tod, ich war sowas von fertig , ich hatte vn einem Fieberkrampf noch nie etwas gehört. Ein schlimmes ereignis, das bild von meiner tochter wie sie da im sitz saß, werd ich so schnell nicht vergessen.
Der auslöser des Fieberkrampf war ein magen darm Virus,stellte sich dann im Krankenhaus raus, seit gestern sind wir wieder zu hause.

von Inge Adelsberger aus 84144 geisenhausen am 01.02.2010 22:55
Guten abend,

mein Sohn Robin (morgen wird er 3), hatte 2 Fk innerhalb von 3 Monaten und jedesmal hat Ihm dann die Atmung versagt. War die Hölle!!Aber ich glaube,Ihr wisst was man da durch macht.
Ich habe eine Frage bzgl. der dauerhaften Temperaturmessung.Hat jemand von Euch Erfahrung mit diesen Geräten?
Thermodrinn,Geratherm data 2 oder IBP Funk Fieberthermometer.
Mich interessiert, ob die Messung zuverlässig ist.
Ob der Clip, den man an der Windel festmachen muss, in der Nacht drückt.
Bei dem Gerät von ibp erfolgt die Messung am Arm, ist das besser?
Über Antworten würde ich mich wirklich freuen.
Wir haben nämlich gerade wieder ein Wochenende hinter uns, wo wir alle halbe Stunde Fieber messen mussten.
Konnten einen Krampf verhindern mit ständigen Wadenwickeln und Nurofensaft.
Hoffe jemand kann uns ein paar Tips geben.
Inge Adelsberger

von Julia aus Berlin am 15.01.2010 23:40
Der (vermutliche) Fieberkrampf meiner Tochter (bald 2 1/2 Jahre) lief ungewöhnlich ab: sie wurde plötzlich schlaff, ganz kalt, kein Puls fühlbar - als Fieberkrampf hätte ich das nicht erkannt! Als sie wie leblos und ganz kalt auf meinem Arm lag, fuhr ich ins Krankenhaus und es hat sich zum Glück nicht wiederholt. Hätte ich gewußt, was ich inzwischen über Fieberkrämpfe gelernt habe, hätte ich schneller reagieren können.

von tine am 14.12.2009 16:04
Vorgestern waren wir auch "dran". Unsere Maus (14 Monate) hatte am Tag vorher schon Fieber, nachts haben wir mit Nurofen gesenkt, dann war es am nächsten Tag wieder weg. Nachmittags um 4 habe ich sie gewickelt und zur Kontrolle Fieber gemessen (39,2) ich zog das Thermometer und dachte sie wehrt sich noch dagegen, doch es war der beginnende Krampf. Tonisch Klonische Zuckungen, Augenverdrehen, das war alles noch nicht so schlimm wie die anschliessende Bewusstlosigkeit. Da ihr Vater Fieberkrämpfe hatte waren wir vorgewarnt und ich wusste sofort was es war. Nur ist sie ja noch so klein und ich konnte die Atmung nicht mehr kontrollieren während der Bewusstlosigkeit.So doof es sich anhört, mein Mann hat mehrfach beruhigend auf mich eingeredet (es normal, es passiert nichts) und je ruhiger wir wurden, je mehr konnten wir auch tun. Mit überstrecktem Kopf in Seitenlage fing sie dann an zu schmatzen, der papa gab schnell eine Zäpfchen und noch bevor der Notarzt da war, war sie wieder ansprechbar. Schrecklich- aber versuchen ruhig zu bleiben hat geholfen! Heute sind wir wieder aus dem Krankenhaus .. und hoffen, dass es vielleicht das einzige Mal bleibt. Ich habe dennoch Schwierigkeiten sie da oben allein in ihrem Zimmer schlafen zu lassen. Aber ich kann sie ja nicht dauerbewachen ;-)

von Nadine aus Ansbach am 11.12.2009 22:36

Homepage: http://web.de
Hallo ihr da draußen, wie man sieht gibt es da Einiges über Fieberkrämpfe zu berichten und kommt wohl echt oft vor. Ich erzähle euch mal meine Geschichten über meine zwei Söhne Niclas(5) und Noel(2): Niclas hatte kurz nach seinem !. Geburtstag seinem ersten Fieberkrampf. Ich legte ihn abends gesund, munter und Fieberfrei in sein Bettchen, als ich gegen morgens hörte, wie er komisch hustete und komische Geräusche von sich gab. Daraufhin hlote ich ihn zu uns ins Bett, wo er dann einen Fieberkrampf erlitt. Er verdrehte die Augen, sein Gesicht lief blau an, gab seltsame Laute von sich und zuckte am ganzen Körper. Wir alarmierten sofort den Notarzt, der uns nach sämtlichen Untersuchungen mit in die Kinderklinik nahm. Nach 3 Tagen Aufenthalt und Aufklärung des Kinderarztes durften wir nach Hause mit der Diagnose Fieberkrampf. Ich hatte zuvor noch nie von solcher Art von Anfällen gehört.
Nun ist er 5 Jahre alt und hatte inzwischen schon acht solcher Anfälle in seinem kurzen Leben durchmachen müssen. Es war die Hölle für uns!!
Mein Mann und ich hofften so sehr, daß der kleine Sohn diese Fieberkrämpfe nicht hatte, wo wir dieses schreckliche Gefühl doch schon so oft erleben mussten. Bis Noel kurz nach seinem 2. Geburtstag auch einen Fieberkrampf hatte. Mein Mann musste Mund-zu-Mund Beatmung machen, da der kleine Wurm nicht mehr atmete und das ganze Gesicht schon blau war. Ich rief den Notarzt, der Gott sei Dank schnell da war und der Kleine kam ebenfalls ins Krankenhaus. Bei Niclas wurde schon vier mal und bei Noel einmal ein EEG geschrieben, beides ohne Ergebnis, worüber man echt froh sein kann. Ich wünsche es niemandem, so etwas mal durchmachen zu müssen und wir hoffen, dass dieses Dilemma mit 6 Jahren vorbei ist, wobei der Kleine noch einige Zeit vor sich hat,wo wir nicht hoffen, dass sowas noch mal vorkommt. Drum wünsche ich alle Elter da draußen viel, viel Kraft, Mut und auch Durchhaltevermögen. Und noch eine BITTE, an alle die das Lesen: Gebt eurem Kind/Kindern bei Magen-Darm-Grippe niemals VOMEX-ZÄPFCHEN, denn diese lösen Krampanfälle aus. Wir mussten es an eigenem Leib erfahren, da Niclas auf diese Zäpfchen einen Fieberkrampf bekam. Es steht im Beipackzettel geschrieben, daß solche Zäpfchen Krampfanfälle hervorrufen bzw. nicht angewendet werden dürfen. Seid vorsichtig damit!!!!!!!

von Nicola aus Göttingen am 05.12.2009 14:08
Gestern erwischte es meinen Sohn (2 Jahre). Das Fieber stieg wegen einer Mittelohrentzündung. Mitten im ruhig auf dem Sofa liegen ging es los. Gott sei dank hatte ich vorher mal etwas darüber gelesen, sonst wäre ich wohl mit in ohmmacht gefallen vor angst. Denn es stimmt: man denkt, das Kind stibt in den Armen. Hab den Notarzt gerufen, die kamen nach 15 min und haben uns eingepackt. Jetzt schreibe ich aus dem Krankenhaus , während mein Sohn schläft (Infusion, Antiobiotika, Rückenmarks-Punktion um Hirnhautentzündung auszuschließen). 2-3 Tage müssen wir hier bleiben. Die Infusion tat dem kleinen Körper gut. Er war noch eine stunden nach dem krampf kaum ansprechbar und sehr schlapp.

von Daniela aus Sarstedt am 03.12.2009 21:23
Hallo, und nun reihe ich mich auch hier ein. Ich bin Mutter von 3 Kindern und der jüngste ( 15 Monate ) hatte heute einen Fieberkrampf, ich muss dazu sagen das er vorher vom Sofa gepurzelt ist und wir erst dachen es sein eine Gehirnerschütterung! Aber zum Glück war es "nur" ein Fieberkrampf. Es war einfach nur grausam es mit ansehen zu müssen ! Ich hoffe nur es bleibt der erste und der letzte Krampf!!!

von Sandra aus Genthin am 01.12.2009 22:44
Hallo Eltern mein jüngster Sohn (1 Jahr 7 Monate alt) hatte vorgestern sein ersten Fieberkrampf. Augenverdrehen,am ganzen Körper schlapp, nicht ansprechbar, blaue Lippen und kurzartmig. Ich sag euch schlimmer gehts ja wohl nicht, ich dachte echt er stirbt mir im Arm. Ich wünsche es keinen. So wie ich schon oft gelesen habe, das es nochmal vorgekommen kann, ich hoffe bei uns nicht. Auch ich als Mutti werd ewig damit zu kämpfen haben denn diese paar minuten kann ein das ganze Leben begleiten.

von Sandra aus Schwerin am 23.11.2009 14:24
Tja, auch wir reihen uns in den Kreis der Fieberkrämpfe ein.
Haben 3 Kinder, wobei der Jüngste (3 Jahre) vor 4 Tagen seinen 1. Fieberkrampf bei Oma auf dem Schoß hatte. Alles verlief Dank Notarzt und 1 Tag Krankenhaus zum Glück glimpflich ab. Bis vor Kurzem waren wir völlig unwissend auf diesem Gebiet. Wenn ich hier die ganzen Eintragungen lese, fällt mir auf, dass Jungen wohl häufiger davon betroffen sind als Mädchen oder irre ich mich? Trotzdem sitzt der Schock ziemlich tief und die Angst vor einen weiteren Krampf wird jetzt immer dabei sein.
Seiten: 1 2 3   (Insgesamt 73 Einträge)
Ein kostenloses guestbook24.eu

Homepage Tools